INTRAKAVERNÖSE INJEKTIONEN
Diese Therapieform beinhaltet die Injektion eines Medikaments
direkt in die Peniswurzel. Die intrakavernöse Injektion ist
eine sehr wirksame Form der ED-Behandlung.
Das so verabreichte Medikament entspannt die Blutgefäße,
wodurch der Blutfluss in den Penis erhöht und eine Erektion erleichtert
wird. Nach einer Einweisung stellt es für Männer und/oder ihre
Partnerinnen kein Problem dar, die Injektion selber zu setzen.
Wie bei allen Mitteln gegen Erektionsstörungen gibt es Patienten mit
bestimmten Erkrankungen oder Medikationen, die sich nicht für eine
intrakavernöse Injektion eignen. Ihr Arzt gibt Ihnen hierzu gerne weitere Auskünfte.
NEBENWIRKUNGEN: Die häufigste Nebenwirkung
dieser Behandlung sind Schmerzen im Penis. Weitere häufige Nebenwirkungen
sind unter anderem Schwellungen und Hautverfärbungen an der Injektionsstelle,
lang anhaltende und schmerzhafte Erektionen, weiche Knötchen im Penis und
Vernarbung, Verkrümmung oder Knickung des Penis.
TRANSURETHRALE THERAPIE
Hierfür wird ein kleines Kügelchen mithilfe eines
Einwegapplikators durch die Öffnung am Penisende in die Harnröhre
eingeführt. Das Mittel wird anschließend von dem die Harnröhre
umgebenden Gewebe aufgenommen. Dort erhöht es den Blutzustrom in den Penis,
wodurch es zu einer Erektion kommt.
Wie mit allen Mitteln gegen Erektionsstörungen gibt es Patienten mit
bestimmten Erkrankungen oder Medikationen, für die diese ED Therapieform
nicht geeignet ist. Ihr Arzt gibt Ihnen hierzu gerne weitere Auskünfte.
NEBENWIRKUNGEN: Die häufigsten Nebenwirkungen
dieser Behandlungsform sind Schmerzen im Penis, in den Hoden, in den Beinen und
am Perineum sowie ein Wärmegefühl und Brennen in der Harnröhre.
Bei nicht korrekter Anwendung kann es zu geringen Blutungen aus der Harnröhre kommen.

MECHANISCHE BEHANDLUNGEN
In einigen Fällen wird der Arzt bei Erektionsschwäche eine
Vakuum-Erektionspumpe verordnen.
Diese besteht aus einem Kunststoffzylinder, der über den Penis geschoben
wird. Anschließend wird mit der aufgesetzten Pumpe die Luft herausgepumpt.
Das entstehende Vakuum führt Blut in den Penis und bewirkt eine Erektion.
Diese wird gehalten, indem das Blut durch einen Stauring an der Peniswurzel
im Penis festgehalten wird. Diese Behandlungsform hat eine hohe Erfolgsrate.
Wie mit allen Mitteln gegen Erektionsstörungen gibt es Patienten mit
bestimmten Erkrankungen oder Medikationen, für die eine Vakuumpumpe
nicht geeignet ist. Hierzu gibt Ihnen Ihr Arzt gerne Auskunft.
NEBENWIRKUNGEN: Als Nebenwirkungen können
Blutergüsse, Schmerzen im Penis und ein Ausbleiben der Ejakulation auftreten.