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Gesprächsleitfaden und Tipps
Wenn Ihr Partner Erektionsstörungen hat, sind auch Sie als Partnerin gefordert. Machen Sie den ersten Schritt und suchen Sie das Gespräch. Wenn Sie ein paar einfache Tipps beherzigen, sind Ihre Erfolgschancen groß.
- Wählen Sie eine entspannte Situation ohne Stress, Streit und Alkohol.
- Kündigen Sie kein "Krisengespräch" an, sondern sprechen
Sie Ihren Partner beispielsweise bei einem Spaziergang auf das Thema an.
- Dazu gehört auch, eher beiläufig die Sprache auf das Thema
zu bringen, beispielsweise mit Sätzen wie "Ich habe den Eindruck,
dass es Dich belastet, wie unser Liebesleben im Moment läuft. Wenn
Du mal darüber sprechen willst, gerne."
- Warten Sie auf ein Signal, dass Ihr Partner zum Gespräch bereit ist.
Wenn er total abblockt, verschieben Sie die Sache lieber auf ein anderes Mal.
- Zeigen Sie Verständnis für seine Erektionsstörungen, aber
verleugnen Sie nicht, dass auch Sie unter der Situation leiden.
- Nehmen Sie der Situation die Brisanz mit Sätzen wie "Das ist
doch nicht so schlimm! Ich habe gelesen, dass viele Männer solche Schwierigkeiten
haben."
- Machen Sie ihm klar, dass Erektionsstörungen oft körperliche
Ursachen haben oder ein Hinweis auf andere Erkrankungen sein können
und dass man sie oftmals gut behandeln kann.
- Signalisieren Sie Ihre Bereitschaft, das Problem gemeinsam anzugehen und
ihn zu unterstützen. "Wir schaffen das!"
- Hören Sie zu, ohne zu werten, und lassen Sie ihn ausreden.
- Bieten Sie ihm Vorschläge an, keine Anweisungen.
- Schlagen Sie ihm vor, zum Arzt zu gehen, denn hinter Erektionsstörungen können auch andere Erkrankungen stecken. Machen Sie ihm direkt klar, dass auch Sie daran interessiert sind, dass er gesund bleibt - schließlich lieben Sie ihn!
Vergessen Sie nicht: Männer sind anders als Frauen. Viele müssen erstmal über dem Problem brüten, bevor sie vielleicht selbst mit Lösungsvorschlägen kommen.
