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Locken Sie ihn aus der Reserve!

Wenn Männer ein Problem haben, ziehen sie sich gerne zurück und brüten erst einmal darüber. Das machen sie fast immer so - auch, wenn es Schwierigkeiten in der Sexualität gibt. Dann gehen sie auf Abstand, um es auf anzügliche Situationen gar nicht erst ankommen zu lassen. Schließlich könnten sie zu (vielleicht misslingendem) Geschlechtsverkehr führen. Für die Partnerin ist das nicht einfach. Nicht nur, dass sie selbst auf ihr Liebesleben zum Teil oder ganz verzichten muss. Auch die Verschlossenheit des Mannes ist für viele Frauen ein Rätsel und vermittelt den Eindruck, er wolle sie ausgrenzen und sich ihr nicht anvertrauen. Dabei ist sein Schweigen so gar nicht gemeint.

Bloß keine Szene machen

Wenn Ihr Partner Erektionsstörungen hat, bringen Schuldzuweisungen und Vorwürfe überhaupt nichts. Denn Druck und Versagensängste machen die Lage nur noch schlimmer. Außerdem wird Ihr Partner sich unverstanden fühlen - ein Grund, sich noch weiter von Ihnen zu entfernen. Sie erreichen also genau das Gegenteil. Verständnis ist hier der bessere Weg: Zeigen Sie ihm, dass Sie ihn lieben, und dass er nicht immer perfekt "funktionieren" muss. Und dass Sie Zärtlichkeiten auch ohne Geschlechtsverkehr genießen können - ein guter Weg, um einander wieder näher zu kommen.

Wissen Sie, was ihn wirklich bewegt?

Hat Ihr Partner Stress im Alltag, bedrückt ihn irgendwas, oder fühlt er sich vielleicht nicht gut? Wenn Sie sich an die Ursachenforschung für die Erektionsstörungen machen, sollten Sie solche Dinge wissen. Fragen Sie ihn, suchen Sie gemeinsam nach möglichen Gründen, und versuchen Sie, Abhilfe zu schaffen. Wenn Sie nicht weiterkommen, ziehen Sie einen Arzt zu Rate - er kann weitere physische und psychische Ursachen abklären und Ihnen Lösungsvorschläge machen.

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