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Gesunde Bewegung aus Fernost
Asien liegt voll im Trend. Wer gerne Sushi-Variationen isst oder sich die
Wohnung nach Feng-Shui-Prinzipien einrichten möchte, findet auch in Deutschland
mittlerweile jede Menge Angebote. Gleiches gilt auch für eine Vielzahl
asiatischer Entspannungstechniken, die stressgeplagte "Langnasen" wieder
fit machen. Alle Techniken haben eins gemeinsam: Ihr ganzheitliches Prinzip.
Das heißt Körper und Geist werden gleichermaßen angesprochen.
Entspannt im Hier und Jetzt
Zunehmender Beliebtheit erfreut sich die Jahrtausende alte indische Bewegungslehre Yoga. Die ganzheitliche Methode hält Kopf und Körper fit - davon sind inzwischen mehr als drei Millionen praktizierende deutsche "Yogis" überzeugt. Erreicht wird dieses Ziel durch eine Mischung aus Körperübungen, Atemtechniken und Meditation. Körper, Geist und Seele kommen so ins Gleichgewicht, was zu mehr Entspannung, Ausgeglichenheit und körperlichem Wohlbefinden führen kann. Man sagt, Yoga wirke sich positiv auf den Bewegungsapparat und das Nervensystem aus und stärke auch Kreislauf und Atmung.
Die chinesische Bewegungs- und Meditationskunst Tai Chi beruht auf alten
Techniken der Kampfkunst und bedeutet wörtlich "Das große
Ganze". Ziel der heute gebräuchlichen Übungen ist es, die
inneren Energien von Körper und Geist zu aktivieren, was durch langsame,
fließende Bewegungen erreicht wird. In der traditionellen chinesischen
Medizin nimmt Tai Chi eine zentrale Rolle ein. Die Übungen, die besonders
Wirbelsäule und zentrales Nervensystem stärken sollen, wirken ausgleichend
und entspannend. Schätzungsweise 100 Millionen Menschen in der ganzen
Welt schwören auf diese sanfte, harmonische Form der Bewegung.
Nichts für Couch-Potatoes
Auch
asiatische Kampfsportarten haben bereits vor Jahrzehnten im Westen Anhänger
gefunden. Judo und Karate (Japan), Kung Fu (China) und Taekwondo (Korea) werden
heute zum Teil sogar in Turn- und Sportvereinen angeboten. Eine aus den USA
stammende Trendsportart, die fernöstliche und moderne
westliche Bewegungsabläufe kombiniert ist Tae-Bo. Tae-Bo gehört
in vielen Fitness-Studios bereits zum Standardprogramm. Neben Aerobic-Elementen
werden Hand- und Fußtechniken verwendet, die jedoch nicht der Selbstverteidigung
dienen. Übrigens: Auch wenn Tae-Bo sehr koreanisch klingt, ist es eigentlich
ein Kunstwort, das aus den Anfangsbuchstaben von "Total Awareness Excellence Body Obedience" gebildet
wurde, was soviel wie "Völlige
Aufmerksamkeit und exzellente Körperbeherrschung" bedeutet.
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