Inhalt
Partnerwahl - Männer schauen, Frauen schauen voraus
Fragt man Männer, worauf sie bei der Wahl ihrer potenziellen Partnerin
achten würden, stehen Persönlichkeit und Charakter im Vordergrund.
Doch wie ändert sich das Bild, unterzieht man sie dem sogenannten "Fastdating"-Experiment.
Dabei handelt es sich um ein kurzes Kennenlernen von Mann und Frau, das
nur wenige Minuten dauert. Danach entscheiden beide, ob sie ihr Gegenüber
wiedersehen wollen.
Bei dem Experiment wurde beobachtet, dass das Äußere der Frau alle
vorher angestellten Überlegungen des Mannes verdrängte. Er entschied
eindeutig mit dem Auge. Frauen hingegen zeigten sich wählerischer. Sie
waren weniger durch männliche Schönheit zu beeindrucken, sondern
achteten mehr auf das Gesamtbild: Ihre bevorzugten Bewertungskriterien waren
Vertrauenswürdigkeit und sozialer Status.
Schon Darwin hat’s gewußt
Die unterschiedlichen Sichtweisen beider Geschlechter bei der Partnersuche sind auf ihre unterschiedliche Stellung innerhalb der Gesellschaft zurückzuführen. So liegt das ursprüngliche Interesse des Mannes darin, den Fortbestand seiner Gene so gut es geht zu sichern - und das nicht unbedingt nur mit einer einzigen Frau. Da es dabei aber zunächst weniger auf die inneren Werte, als auf die Fähigkeit Kinder zu gebären ankommt, hält er sich schlicht an das, was er sieht. Die Frau hingegen trägt das Risiko der Schwangerschaft und ist in erster Linie für die Erziehung der Kinder verantwortlich. Demzufolge wählt sie sich ihren Partner eher vorausschauend nach seiner Familientauglichkeit aus.
zurück zur Themenübersicht - Newsletter 01/2006, Thema "Nicht warten, sondern handeln"
