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Gesunde Lust - gesunder Sex

Kuschelndes PaarEin erfülltes Sexualleben lässt uns nicht nur Liebe und Partnerschaft genießen. Es macht uns glücklich und ist gleichzeitig wie ein Jungbrunnen für unseren Körper. Denn Lust und Sex beeinflussen viele Vorgänge in unserem Körper. Ein besonders positiver Effekt der beiden Komponenten unserer Sexualität: Sie wirken außerordentlich entspannend. Das liegt vor allem daran, dass in unserem Körper Hormon-, Nerven- und Immunsystem in engem Austausch stehen.

Aber der schönsten Nebensache der Welt werden noch weitere gesundheits-fördernde Wirkungen zugeschrieben.

Natürliche Abwehr die Spaß macht

Stehen wir im Berufsalltag pausenlos unter Strom, fühlen uns körperlich ausgelaugt oder seelisch völlig überlastet, wird das Stresshormon Cortisol freigesetzt. Dadurch sinken die körpereigenen Abwehrkräfte, wir fühlen uns müde und abgeschlagen und werden anfällig für Krankheiten. Hier greift eine erfüllte Sexualität positiv ein. Denn der Körper beschleunigt beim Sex die Produktion verschiedener Hormone, die das Stresshormon Cortisol unterdrücken. Darüber hinaus wird das "unspezifische Immunsystem" aktiviert. So fanden deutsche Wissenschaftler heraus, dass sich die Anzahl der natürlichen Killerzellen, die Viren abtöten, nach dem Geschlechtsverkehr verdoppelt.

Leib und Seele im Gleichgewicht

Auch Haut, Organe und Gefäße profitieren von Lust und Liebe. Je größer die Erregung - desto tiefer auch die Atemzüge. Die Frequenz der Atmung verdoppelt sich von etwa 20 auf 40 Atemzüge pro Minute.

Sich küssendes PaarAuch im Nervensystem passiert eine Menge. Beim Orgasmus verringern die ausgeschütteten Glückshormone das Schmerzempfinden. Gleichzeitig sind diese Botenstoffe entscheidend dafür, wie viel Lust und Befriedigung wir empfinden. Aber auch Berühren und Streicheln gehören zur Balance. Schätzungen zufolge nehmen mehr als fünf Millionen Sinneszellen jede zarte Berührung der Haut wahr und leiten die Signale via Rückenmark ins Gehirn.

Dort tragen die Reize, die uns in emotionale Hochstimmung versetzen, dazu bei, dass die Nerven stimuliert werden. Wir können vom Alltag abschalten, Verspannungen lösen sich, unsere Lernfähigkeit wird gesteigert.

Vier Füße schauen unter Bettdecke hervorMan kann sogar sehen, ob Menschen ein erfülltes Sexualleben haben. Denn Sex festigt - durch die Aktivierung des Wachstumshormons Somatropin - auch das Bindegewebe. Englische Forscher stellten fest: Ehepaare, die in höherem Alter mindestens dreimal pro Woche miteinander schliefen, sahen im Schnitt zehn Jahre jünger aus, als Menschen mit wenig Sex.

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