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Guter Sex - für’s ganze Leben wichtig?

Älteres Liebespaar im Urlaub Egal ob im Urlaub oder im ganz normalen Alltag: Sexualität ist wichtig für Mann und Frau. Für Männer vielleicht sogar ein bisschen wichtiger.

Denn etwa 73 Prozent der männlichen Teilnehmer an einer repräsentativen Befragung stuften ihr Sexualleben als einen unverzichtbaren Bestandteil des Lebens ein. Und immerhin 85 Prozent wollen auch im Alter nicht auf Sex verzichten. Denn Sexualität ist wichtig. Als prickelnder Reiz beim Kennenlernen ebenso, wie in einer lange dauernden Beziehung. Sie ist Ausdruck für Liebe und Zuneigung gehört einfach zu einer funktionierenden Partnerschaft.

Dabei ist ein intaktes Sexualleben alles andere als selbstverständlich. Allein in Deutschland die Hälfte der Männer und Frauen mit ihrem Sexualleben unzufrieden. Woran das liegt, bleibt oft ungeklärt. Denn offen und ehrlich wird kaum über das Thema gesprochen. Gerade Männer schweigen sich offenbar gerne aus - besonders wenn es um Erektionsprobleme geht.

Misserfolge können ihn unsicher machen: Woran liegt es? Kann ich von nun an gar nicht mehr? Was denkt "Sie" jetzt von mir? Das sind nur einige der Fragen, die betroffene Männer sich stellen. Oft liegt das Selbstwertgefühl liegt am Boden, die Versagensängste häufen sich.

Aber auch Partnerinnen leiden unter der Situation und können durch seinen plötzlichen Rückzug aus der Intimität verletzt sein. Sie fühlen sich oft nicht mehr attraktiv und begehrenswert. Sie beziehen das Verhalten des Mannes auf sich, geben sich selbst die Schuld dafür, dass im Bett nichts mehr läuft. Unausgesprochene Ängste und die Verunsicherung steigern sich im Lauf der Zeit und können zum Prüfstein für die Beziehung werden.

Aber nicht nur in ihrer Partnerschaft können betroffene Männer nicht über ihre Erektionsprobleme reden. Oft fühlen sie sich auch durch das bestehende gesellschaftliche Tabu daran gehindert, ihren Arzt anzusprechen. Weil sie das Bild vom "funktionierenden Mann" nicht erfüllen, schämen sie sich. Und warten häufig Jahre, bis sie sich dazu durchringen, sich der Partnerin oder ihrem Arzt anzuvertrauen. Haben sie aber einmal den Schritt gewagt und über ihre Erektionsprobleme gesprochen, können sie gemeinsam mit ihrem Arzt eine Verbesserung der Erektionsfähigkeit in Angriff nehmen. Dies kann zum Beispiel durch Einnahme eines so genannten PDE-5-Hemmers erreicht werden.

Auch in der Sexualität sind Leib und Seele eng miteinander verknüpft: So empfanden Männer ihr Selbstwertgefühl nach der Behandlung mit einem PDE-5-Hemmer verbessert und Teilnehmer an einer amerikanischen Studie stellten fest, dass sie mehr Lust auf Sex hatten. Davon profitierte auch die Partnerschaft.

Aktiv und offen gegen den durch Erektionsprobleme verursachten Leidensdruck anzugehen hilft also nicht nur dem eigenen Selbstbewusstsein. Auch die Zweisamkeit in der Partnerschaft kann wieder offen und unbeschwert ausgelebt werden. Und das verbessert auch die Lebensqualität.

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