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Frau oder Mann - auch SMS tragen eine eindeutige Handschrift
SMS
von Handy zu Handy werden immer beliebter. Allein 2004 wurden in Deutschland
23 Milliarden Kurznachrichten verschickt. Wie eine Gruppe von britischen
Wissenschaftlern jetzt zeigen konnte, gibt es auch in der Nutzung dieser Kommunikationsform
offensichtlich gravierende Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Zwar könne beim "smsen" keine Handschrift verraten, wer der Verfasser der Nachricht ist - dennoch sei das Geschlecht des Absenders durch bestimmte typische Merkmale deutlich erkennbar. Die Forscher machten folgende interessante Beobachtung: Länge und Wortwahl der Nachrichten passen sich dem Geschlecht des Empfängers an. So sind kurze, sarkastische oder auch zweideutig witzige Nachrichten eher einem männlichen Absender zuzuordnen, weibliche Mitteilungen sind dagegen meist länger und emotionaler.
Einen eindeutigen Vorteil des "smsens" sehen die Wissenschaftler vor allem in der täglichen Kommunikation: In Gegenwart Dritter ist es deutlich einfacher geworden, privat zu kommunizieren und so mehreren Lebensbereichen gleichzeitig gerecht zu werden. Ein Mann, der gerade mit seinen Freunden unterwegs ist, kann sich problemlos unbemerkt per SMS bei seiner Partnerin melden - und das ohne einen Gesichtsverlust befürchten zu müssen, wenn er vor der versammelten Runde aus der Rolle des Kumpels in die des Partners schlüpft.
(Quelle: Netdoktor.de)
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