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Keine Angst vorm Triathlon
"Vom Weichei zum Eisenmann"
Knapp vier Kilometer Schwimmen im offenen Meer, 180 km Rad fahren
bei starkem Wind und anschließend noch einen Marathonlauf durch eine
glühendheiße
Mondlandschaft: So sieht die rund achtstündige Tortur aus, der sich
die 50 besten Triathleten der Welt einmal im Jahr beim "Ironman" auf
Hawaii stellen. Vielleicht sehen Sie sich dort noch nicht ganz - aber
für
nicht ganz so
"eiserne" gibt
es auch noch die Light-Versionen:
Ein erstes Nahziel für Couch-Potatoes sind Wettbewerbe, bei denen nur 200 m Schwimmen, 5 Kilometer Radfahren und ein 1000-Meter-Lauf gefordert sind. Bei den häufig veranstalteten Jedermann-Triathlons wird es dann schon etwas mehr. Hier sind Distanzen von 0,5 km Schwimmen, 20 km Rad fahren und 10 km Laufen die Norm. Aber selbst, wer sich die Olympischen Spiele zum Ziel gesetzt hat, muss deutlich weniger schwitzen als ein echter Ironman, denn auch hier sind die Strecken mit 1,5 km, 40 km und 10 km noch recht überschaubar.
Aber egal welche Distanzen Sie sich aussuchen: Ohne sorgfältige Vorbereitung
sollte kein Triathlon gestartet werden. Neben einem ärztlichen Check-up
empfiehlt es sich, das Training unter Anleitung in einem Verein zu beginnen.
Hier erhalten auch ungeübte Athleten wichtige Tipps für die richtige
Ernährung und das notwendige Material. Der Spaß am Gruppentraining
ist ein weiterer Motivationsfaktor - nicht jeder ist der geborene Einzelkämpfer.
Wer ausreichend Fleiß, Disziplin und natürlich Talent mitbringt,
kann viel erreichen - vielleicht sogar eine Einladung nach Hawaii. Dann
ist es auch nicht mehr weit zum Ultra-Triathlon, bei dem dreimal die klassische
Distanz zu bewältigen ist - also lediglich 11,4 km Schwimmen, 540
km Rad fahren und 126,6 km Laufen. 2 Tage sollten sie dafür aber schon
einplanen...
Informationen
zu Vereinen in Ihrer Nähe erhalten Sie im Internet beim
Deutschen Triathlon-Bund (DTU) unter
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