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Entspannter Sex: Hält gesund und macht glücklich?

Paar am SeeuferWer kennt es nicht, dieses beschwingte Gefühl am Morgen nach einer wunderschönen Liebesnacht. Alles fällt leicht, man geht gut gelaunt wie auf Wolken und selbst der unsympathische Kollege aus dem Nachbarbüro kann einem die Stimmung nicht verderben. Doch leider lässt der Alltag uns oft nicht genug Raum, um diese entspannten und intimen Momente zu erleben und zu genießen. Dabei sind die Zweisamkeit und eine glückliche Partnerschaft enorm wichtig für Männer und Frauen - wie Befragungen weltweit immer wieder zeigen.

Was ist es, wodurch die Beziehung so oft in eine Nebenrolle gedrängt wird? Der Alltag, aber auch der mit Beruf und Familie häufig verbundene Stress frisst die kleinen Momente der Lust und der liebevollen Rituale vielfach einfach auf. Für ein erfülltes Sexualleben ist schon lange keine Zeit mehr. Was bleibt, ist Überlastung, die sich bei Männern in Erektionsstörungen und Versagensängsten äußern kann. So zeigte eine internationale Befragung von mehr als 12.500 Männern und Frauen, dass über die Hälfte der teilnehmenden Paare nicht mit ihrem Sexualleben zufrieden waren. In der gleichen Untersuchung stellte sich heraus, dass mehr als zwei Drittel der interviewten Männer weder mit ihrer Erektionshärte noch mit ihrer Fähigkeit, eine Erektion zu erzielen, zufrieden waren. Experten folgern daraus, dass die Zufriedenheit mit dem Sexualleben stark von einer intakten Erektionsfunktion abhängen kann. Und nicht nur die Zufriedenheit. Denn weitere Untersuchungen zeigen, dass auch unser Wohlbefinden und der allgemeine Gesundheitszustand eng mit dem Sexualleben und letztlich auch mit der Fähigkeit, eine komplett harte Erektion zu bekommen, verknüpft sein können.

Paar in UmarmungNicht mit Grad 3 zufrieden geben

Um die Behandlung von Männern mit Erektionsstörungen zu erleichtern und Arzt und Patient eine einfache Kontrolle des Therapiefortschritts zu ermöglichen, gibt es jetzt den so genannten "Erection Hardness Score". Dabei handelt es sich um eine Skala, auf der die betroffenen Männer ihre Erektionshärte bestimmen können. Sie reicht von Grad 1 "Penis ist größer, aber nicht hart" über Grad 2 "Penis ist hart, aber nicht hart genug für die Penetration" und Grad 3 "Penis ist hart genug für die Penetration, aber nicht komplett hart". Grad 4 stellt auf dieser Skala die optimale Erektionshärte dar und bedeutet, dass der Penis komplett hart und komplett steif ist. Durch die einfache und übersichtliche Gliederung bietet der Erection Hardness Score Patienten und Ärzten mehr Kontrolle und macht auch den Behandlungserfolg leichter messbar.

Doch warum ist die Härte der Erektionen so wichtig?

Viele Männer, aber auch befragte Paare antworten auf Fragen nach ihrer Partnerschaft und ihrer Sexualität immer wieder, dass sie unzufrieden oder zumindest nicht hundertprozentig zufrieden sind. Experten aus USA, Großbritannien und Deutschland haben sich diese Umfrageergebnisse und klinischen Studien einmal näher angesehen und dabei festgestellt, dass die Erektionshärte immer eine entscheidende Rolle in der Einschätzung der Zufriedenheit spielte. Mann nimmt Frau in ArmSei es, dass die Männer ihr Selbstvertrauen und ihr emotionales Wohlbefinden einschätzen oder Paare über den Zustand ihrer sexuellen Partnerschaft und die gelebte Liebe und Romantik Auskunft geben sollten. Die Erektionsfunktion und insbesondere die Härte der Erektion waren stets ein wichtiger Parameter. So zeigte es sich, dass die Männer und Frauen, die mit der erreichten Erektionshärte zufrieden waren, auch mit ihrem Sexualleben und mit ihrer Beziehung sehr zufrieden waren. Aufgrund der Auswertungen und ihrer Erfahrungen aus der Behandlung von Patienten, legten die Experten daher die Grad-4-Erektion als optimales Therapieziel in der Behandlung von Erektionsstörungen und für befriedigenden Sex fest. Untermauert wird diese Erkenntnis der Fachleute durch Studien, die mit dem PDE-5-Hemmer Sildenafil durchgeführt wurden. Männer, die zu Beginn der Studie Erektionen vom Härtegrad 3 erreichten - die zwar für einen Geschlechtsverkehr ausreichen, aber nicht vollständig hart sind, konnten ihre Erektionsfähigkeit durch die Behandlung auf optimale Grad-4-Erektionen verbessern. Das verbesserte nicht nur die Zufriedenheit der Männer - auch die Partnerinnen waren deutlich zufriedener mit ihrem Sexualleben, wie der Studienleiter Prof. Klaus-Peter Jünemann vom Universitäts-Klinikum Schleswig-Holstein, Kiel, berichtet.

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