Inhalt

Urlaub vom Alltag - Zeit für sich

Mann vor GebirgspanoramaDas Telefon klingelt auf zwei Leitungen, die Mails kommen im Sekundentakt und eigentlich hat die Besprechung schon vor zehn Minuten angefangen. Stress! Da kann einen nur der Gedanke an den baldigen Urlaub retten. Nur noch drei Tage. Dann geht es mit Sack und Pack in die wohlverdienten Ferien. Aber was muss bis dahin noch alles erledigt werden… Noch mehr Stress! Wer noch bis auf die letzte Minute rotiert, am besten direkt nach der Arbeit losfährt, nimmt den Stress bestimmt für einige Zeit mit. Im schlimmsten Fall ist es schwer, die Gedanken an die Arbeit überhaupt auszublenden. Das Handy dabei, mal eben über den Laptop oder im Internetcafé des Urlaubsortes nach den E-Mails schauen. Man muss ja nicht reagieren, ein Kollege macht das schon, aber vielleicht hat man ja noch eine bessere Idee? Vielleicht gibt es ausgerechnet jetzt Probleme?

Das Büro immer dabei

Menschen, deren Alltag sehr von der Arbeit bestimmt ist und die in verantwortungsvollen Positionen arbeiten, fällt es meist sehr schwer abzuschalten. Vielen fällt es gar nicht auf, dass sie es durch ständige Erreichbarkeit oder Mails-Checken gar nicht schaffen, sich zu entspannen. Die Gedanken kehren zwischendurch immer wieder zur Arbeit zurück, abschalten sieht anders aus. Und das ist meist nicht nur ungesund für denjenigen selbst - mitgereiste Partner, Freunde oder die Familie leiden ebenfalls darunter. Wie schön wäre es mal, eine Sandburg mit Papa zu bauen? So eine mit Brücken, Bachlauf und Verteidigungswall. Aber Papa kann gerade nicht, er sitzt auf dem Liegestuhl und telefoniert mit dem Büro.

Kultur pur

Ein anderes, aber nicht weniger verbreitetes Urlaubsphänomen der Vielbeschäftigten ist der Urlaubsstress. Sie sind noch gar nicht richtig im Urlaubsort angekommen, da sind die ersten Tage schon mit Aktivitäten verplant. Morgens um acht Uhr aufgestanden, schnell-schnell gefrühstückt und dann wird "in Kultur gemacht". Erst einmal der Dom, die Altstadt, dann eine Stadtrundfahrt, zwischendurch mal schnell was essen und dann ab ins Museum. Und am nächsten Tag ist der nächste Ort dran oder Wandern auf dem Zöllnerpfad - hin und zurück "nur knapp" 20 Kilometer. Nebenbei kann man ja noch die kleine Kirche und den Leuchtturm besichtigen. Irgendwas findet sich immer, um ja nicht zur Ruhe kommen.

Einfach mal loslassen…

Weder Körper noch Geist können auf diese Weise abschalten und neue Kraft tanken. Doch gerade diejenigen, die in ihrem Job regelmäßig Stress und Überstunden ausgesetzt sind, sollten dringend Reserven anlegen, von denen sie im hektischen Alltag zehren können. Also, Handy aus und Laptop daheim gelassen - einfach mal Urlaub vom Alltags-Ich machen. Der Kopf, das Herz und auch die Seele müssen mal baumeln, um später umso leistungsfähiger zu sein. Und ist, nach einigen Anfangsschwierigkeiten in den ersten Tagen, das - zu Unrecht - schlechte Gewissen überwunden, merkt man auf einmal, wie viel Spaß es macht, Beachvolleyball zu spielen, Sandburgen zu bauen und nur Papa, Partner oder Freund zu sein.

zurück zur Themenübersicht - Newsletter 04/2007, Thema "Genussvoll im Herbst"

Pfizer Logo mit Link zur Startseite von www.pfizer.de - Link öffnet in neuem Fenster