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Die Erektion - das komplexe Zusammenspiel
Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, als kein Mensch über Erektionsprobleme sprach? Mit der wahren sexuellen Revolution und der Entwicklung moderner Medikamente vor 10 Jahren wurde das Thema Erektion und Erektionsfähigkeit groß an die Öffentlichkeit gebracht. Männer wie Frauen sind heute informierter und reden ungezwungener darüber. Und das ist gut so, denn die Erektion ist zwar alles andere als ein Geheimnis, dafür aber ein hochkomplexer Vorgang. Und der bedarf ein wenig Erklärung.
Alles fängt mit einem Reiz an
Das kann sowohl ein mechanischer Reiz sein, wie eine Berührung, aber auch ein erotischer Anblick oder ein Gedanke. Der Reiz regt den Bereich des Gehirns an, der für die Erektion zuständig ist. Sexuelle Erregung entsteht also im Kopf. Über das Rückenmark gelangt sie zum Penis, wo Botenstoffe freigesetzt werden. Diese sorgen für die Entspannung der Blutgefäße in den Schwellkörpern, sodass mehr Blut einströmen kann. Gleichzeitig wird der Blutrückfluss gedrosselt. Der Penis wird größer und hart: Es kommt zur Erektion.
Ein Enzym und seine Folgen
Im Normalfall bleibt die Erektion bis zum Orgasmus bestehen und klingt danach allmählich wieder ab. Das Enzym PDE-5 ist maßgeblich daran beteiligt, dass die Blutgefäße wieder enger werden und so das Blut aus dem Penis wieder abfließt.
Klar, dass dieser komplizierte Vorgang an mehreren Stellen gestört sein kann. Und so hat beinahe jeder Mann schon einmal oder häufiger Schwierigkeiten mit seiner Erektion gehabt.
Hier kommt wieder die sexuelle Revolution des Mannes ins Spiel. Eine gezielte Hemmung des PDE-5-Enzyms trägt dazu bei, Erektionen mit optimaler Härte für die Penetration bekommen zu können. Und vor 10 Jahren war genau das die medizinische Sensation - mit revolutionären Folgen.


