Wenn es um Erektionsstörungen geht, kann 'Verständnis' ein hartes Wort sein.
Bei jedem anderen Leiden könnten Sie sich Ihrer Partnerin oder einem guten Freund anvertrauen und fragen, was das wohl sein könnte. Oder Sie könnten zu einem Arzt gehen, sobald Sie ernsthaft besorgt wären. Weil Erektionsstörungen so eine intime Angelegenheit sind, ist es vielen Männern schlicht zu peinlich, mit irgendjemandem darüber zu reden.
Wenn Sie zu verlegen sind, um über dieses Problem zu reden, dann werden Sie Schwierigkeiten haben zu verstehen, was mit Ihnen passiert.
Wir möchten Ihnen gerne helfen zu verstehen, was die Ursachen von ED sind und inwieweit Ihr Alter eine Rolle spielt. Des Weiteren hoffen wir, auch alle anderen Fragen, die Sie im Zusammenhang mit ED haben werden, beantworten zu können.
Eine Erektionsstörung wird definiert als die 'Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen und zu halten, die für befriedigenden Sex ausreicht'.
Es handelt sich um eine medizinische Erkrankung. Wie für alle Erkrankungen gibt es auch für dieses Leiden Ursachen und verschiedene Behandlungsoptionen. Aber anders als bei anderen medizinischen Erkrankungen kann es für Männer schwer sein, sich mit Erektionsstörungen aktiv auseinanderzusetzen.
Wenn Sie sich z. B. nur dann als vollständiger Mann fühlen, wenn Sie fähig sind, eine Erektion zu bekommen, kann sich ED negativ auf Ihr Selbstbild auswirken. Je besser Sie die wissenschaftlichen Gründe einer Erektionsstörung verstehen– nämlich dass bei sexueller Stimulation nicht genug Blut in Ihren Penis fließt bzw. dort verbleibt – desto weniger unangenehm und peinlich kann Ihnen Ihr Leiden erscheinen.
Die Erkrankung wurde bisher als 'Impotenz' bezeichnet. Hierbei handelt es sich allerdings um einen Begriff, der manchmal auch zur Beschreibung sexueller Probleme im Allgemeinen verwendet werden kann. Mediziner bevorzugen die Bezeichnung 'Erektile Dysfunktion' oder 'ED'. Manchmal wird die Erkrankung auch als 'Penile Dysfunktion' oder 'Erektionsstörungen' bezeichnet.
Wenn Sie Erektionsstörungen haben, stellen Sie vielleicht fest, dass diese mehr als nur Ihren Penis betreffen. Sie könnten Probleme in Ihrer Partnerschaft haben. Vielleicht sind Sie unglücklicher als früher.
Aus wissenschaftlichen Untersuchungen weiß man, dass ED mit Depressionen, Ängsten und dem Verlust des Selbstwertgefühls einhergeht.
Und nicht nur Sie könnten unter den psychischen Auswirkungen von ED leiden. Ihre Partnerin kann davon genauso betroffen sein. Sie kann sich zurückgewiesen, unattraktiv, ja sogar schuldig fühlen.
Die psychischen Auswirkungen von Erektionsstörungen sind bekannt und gut verstanden. Wenn Sie oder Ihre Partnerin glauben, davon betroffen zu sein, dann wird es Zeit, das zu akzeptieren und zu handeln, um herauszufinden, was man dagegen tun kann.
Wenn für Sie 'Verständnis' ein hartes Wort ist, dann vielleicht deswegen, weil Sie Angst haben, jemanden zu fragen, was mit Ihnen passiert. Wenn Sie aber mit Ihrer Partnerin, einem Freund oder, noch besser, einem Arzt sprechen, dann bringen Sie sich vielleicht selber in eine bessere Position, um sich aktiv mit diesem Problem auseinandersetzen zu können.
Sexuelle Beschwerden bei Männern betreffen am häufigstem Erektionsstörungen, geringe Libido und Ejakulationsstörungen. Bei manchen Männern können sich diese Beschwerden überlagern, sind aber getrennt voneinander zu betrachten.
Diese Website soll ausschließlich Männern mit Erektionsstörungen helfen. Wenn Sie sich Gedanken über Ihre Libido machen oder an einer vorzeitigen oder verzögerten Ejakulation leiden, empfehlen wir Ihnen, ebenso wie bei ED, mit Ihrem Arzt zu sprechen. Wenn Ihnen das unangenehm ist, kann Ihnen vielleicht der Abschnitt Mit Ihrem Arzt sprechen weiterhelfen. Bitte denken Sie aber daran, dass wir hier ausdrücklich Männern mit Erektionsstörungen helfen möchten.
Wenn Sie den bestimmten Moment benennen können, zu dem Sie eine Erektionsstörung haben und in anderen Situationen eine normale Erektion erreichen können, dann ist es möglich, dass Ihre Erektionsstörungen eine emotionale Ursache haben.
Die meisten Männer werden im Laufe ihres Lebens Probleme mit der Erektion erleben. ED kann durch Stress, Angst oder durch zu viel Alkohol verursacht werden.
Wenn Sie eine langsame, aber stetige Veränderung in Ihrer Fähigkeit, in allen Situationen eine harte Erektion zu erlangen, beobachten, dann kann die Ursache hierfür auch eine andere Erkrankung, wie eine Herzerkrankung, Bluthochdruck oder Atherosklerose (Verengung der Arterien), sein. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, ist es doppelt wichtig, hierüber mit Ihrem Arzt zu sprechen. Die zugrunde liegende Ursache muss ebenso behandelt werden wie die ED.
Ob Sie eine Erektionsschwäche haben, kann Ihnen nur Ihr Arzt sagen. Bis zu Ihrem Termin kann Ihnen dieser Online-Test vielleicht schon mal weiterhelfen.
Manche Menschen haben Höhenangst. Andere fürchten sich im Dunkeln. Männer mit Erektionsschwäche können eine Heidenangst vor dem Gespräch mit dem Arzt haben.
Wenn Sie eine Erektionsschwäche haben, gibt es dafür bewährte Mittel. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, welches gegebenenfalls für Sie das richtige ist.