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Ursachen erkennen
Erektionsprobleme sind nicht nur Kopfsache. Mediziner haben herausgefunden, welche Auslöser es gibt.

Ursachen von Erektionsproblemen

WENN „ERKENNEN“ FÜR SIE EIN SCHWIERIGES WORT IST, SIND SIE DAMIT NICHT ALLEIN.

Tatsächlich kennen Mediziner erst seit wenigen Jahren die Ursachen einer erektilen Dysfunktion.

Lange Zeit wurde angenommen, dass ED psychische Ursachen hat. Aber Erektionsstörungen sind nicht nur Kopfsache, sondern haben vielfältige Ursachen. Sicherlich gibt es Fälle, bei denen eine psychische Ursache vorliegt. Aber wenn Ihr Penis nicht steif genug wird, um Befriedigung beim Geschlechtsverkehr zu empfinden, liegen häufig vor allem körperliche Gründe vor.

Tatsächlich haben Erektionsprobleme oft mehrere, physische und psychische Gründe, die von Person zu Person variieren können.

Drei Typen von Ursachen

Es gibt zahlreiche körperliche Beschwerden, die Erektionsprobleme auslösen können. Einige betreffen den Blutfluss zum Penis (med.: „vaskulär“), andere das Nervensystem (med.: „neurogen“) und wieder andere den Hormonspiegel (med.: „hormonell“).

Darüber hinaus existieren Anomalien, die die physische Beschaffenheit Ihres Penis betreffen (med.: „anatomisch“). Da eine erektile Dysfunktion auch eine Begleiterscheinung anderer ernst zu nehmender Erkrankungen, beispielsweise einer Herzkrankheit, sein kann, ist das Gespräch mit einem Arzt ratsam. Nur ein Experte kann diagnostizieren, ob die Ursache einer Erektionsstörung körperlicher Natur ist.

  • vaskulär
  • neurogen
  • hormonell
  • anatomisch

In einigen Fällen kann das Ausbleiben einer Erektion auch psychische Gründe haben. Wissenschaftlich gesprochen bedeutet das, dass die Botschaften, die Ihr Gehirn bei sexueller Stimulation an den Körper aussendet, negativ beeinflusst sind. Wenn Sie sich schlecht fühlen, könnte das die Ursache Ihrer ED sein. Sprechen Sie in einem solchen Fall unbedingt mit Ihrem Arzt! Ein Zeichen dafür, dass ein psychisches Problem vorliegt, ist, dass die Erektionsstörung nur in bestimmten Situationen auftritt.

  • Angst vor Intimität
  • Beziehungsängste
  • Beziehungsprobleme
  • Depressionen
  • Psychose
  • Trauma
  • Versagensängste

Auch der Lebenswandel kann Einfluss auf Ihre Erektionshärte haben. Einfache Änderungen Ihrer Gewohnheiten könnten dann hilfreich sein. Ein gesünderer Lebensstil kann einen gesünderen und besser funktionierenden Penis zur Folge haben. Könnte Ihr Lebenswandel Ihre ED verursachen?

  • Alkoholismus
  • Bewegungsarmut
  • Drogenmissbrauch
  • Fettleibigkeit
  • Rauchen

Medizinische Erklärung der männlichen Erektion

Tritt Ihr Erektionsproblem nur auf, wenn Sie Geschlechtsverkehr haben wollen?

Möglicherweise hat Ihre Erektionsstörung
psychische Ursachen.

Möglicherweise hat Ihre Erektionsstörung
körperliche Ursachen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt!
Medizinische Fachbegriffe

Bei einer sexuellen Stimulation wird der Penis normalerweise schnell steif und richtet sich auf. Ausgelöst wird dieser Prozess durch Botschaften des Gehirns, die über Nervenbahnen zu den Blutgefäßen gelangen, die den Penis mit Blut versorgen. Die Botschaften bewirken eine Entspannung der Blutgefäße, wodurch eine größere Menge Blut in den Penis fließt, der dann wiederum anschwillt und sich aufstellt. Die erhöhte Blutmenge wird im männlichen Glied gespeichert und ermöglicht so den Erhalt der Erektion bis zum Orgasmus. Anschließend läuft der gleiche Prozess in umgekehrter Reihenfolge ab und der Penis erschlafft wieder.

Einfache Sprache

Erektionen entstehen aus einer Kombination von Signalen aus dem Nervensystem und vaskulären Reaktionen der glatten Muskulatur des Penisschwellkörpers. Diese führen zu einer erhöhten arteriellen Strömung und Signalweitergabe zwischen kavernösen Sinusoiden, die mit Endothel ausgekleidet sind, und den darunter liegenden glatten Muskelzellen. Stickstoffmonoxid, das von den parasympathischen Nerven und Endothelzellen produziert wird, löst eine Abfolge von Ereignissen aus, die zur Entspannung von glatten Muskelzellen führt. Dieser Vorgang verhindert, dass das Blut in den Venen durch die passive Kompression der subtunicalen Venolen zurückfließt, was zu einer Erektion führt.

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Fakten zu ED-Ursachen

Häufigkeit einer erektilen Dysfunktion bei unterschiedlichen Erkrankungen:

  • Diabetes Typ II
  • Bluthochdruck
  • Radikale Prostatektomie
  • Schwere Depressionen