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Potenz steigern
Informieren Sie sich über verschiedene Methoden zur Potenzsteigerung.

Potenz durch Behandlung steigern

DIE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN VON EREKTIONSSTÖRUNGEN HABEN SICH IN DEN LETZTEN JAHREN ENORM WEITERENTWICKELT.

Heute geht es darum, mit Ihrem Arzt zusammenzuarbeiten, um gemeinsam die richtige Therapieform für Sie zu finden. In den meisten Fällen werden Tabletten zum Einnehmen empfohlen, die Ihre Potenz steigern, indem sie ihre Wirkung bei sexueller Stimulation entfalten. Eine orale Therapie ist jedoch nicht für jeden Mann geeignet oder wirksam. Für diese Männer stehen andere Methoden zur Verfügung, wie beispielsweise eine manuelle Vakuumpumpe oder eine direkt am Penis angewandte Medikamententherapie. Welche Behandlung für Sie die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab. Kein Mittel gegen ED ist für jeden Mann gleichermaßen geeignet. Um herauszufinden, welche Therapieform für Sie die richtige ist, müssen Sie eng mit Ihrem Arzt zusammenarbeiten.

ORALE THERAPIE

Als Erstes wird Ihr Arzt vermutlich eine orale Therapie (Tabletten zum Einnehmen) in Erwägung ziehen. Die Medikamente werden auch als PDE5-Hemmer oder mit ihrem Markennamen bezeichnet.

Die Tabletten entfalten ihre Wirkung bei sexueller Stimulation und helfen Männern mit Erektionsschwäche, auf natürlichem Weg, Geschlechtsverkehr zu haben. Bei sexueller Stimulation unterstützen die Medikamente die Entspannung der Blutgefäße im Penis, wodurch der Blutstrom in das Glied gelangen kann. Auf diese Weise wird die erektile Funktion wiederhergestellt. Nach dem Geschlechtsverkehr erschlafft der Penis wieder.

Es gibt drei verschiedene Formen der oralen Therapie. Alle wirken auf die gleiche Weise, unterscheiden sich aber in den Details. Fragen Sie Ihren Arzt, welche Therapie für Sie passend ist. Was für alle Medikamente gilt, gilt auch für die orale Therapie: Patienten mit speziellen Erkrankungen oder Medikationen kann kein orales Mittel gegen ED verordnet werden. Insgesamt hat die orale Therapie sich als wirksam und für die meisten Männer als gut verträglich erwiesen, weshalb sie die am häufigsten verordnete Behandlungsmethode ist.

NEBENWIRKUNGEN: Wie alle Medikamente können auch PDE5-Hemmer Nebenwirkungen haben. Häufig treten Kopfschmerzen, Benommenheit, Sehstörungen, Gesichtsröte, Schnupfen, Verdauungsstörungen, Herzrasen, Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit und Rücken- und Muskelschmerzen auf. Sollten Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen.

HORMONBEHANDLUNG

In einigen Fällen können Erektionsprobleme durch einen gestörten Hormonhaushalt hervorgerufen werden. Ihr Arzt kann dies anhand einer Blutuntersuchung feststellen. Der Hormonspiegel kann durch eine entsprechende Hormonersatztherapie wiederhergestellt werden.

INTRAKAVERNÖSE INJEKTION

Diese Therapieform beinhaltet die Injektion eines Medikaments direkt in die Peniswurzel. Die intrakavernöse Injektion ist eine sehr wirksame Form der Behandlung von ED. Das verabreichte Medikament entspannt die Blutgefäße, wodurch der Blutfluss im Penis erhöht und eine Erektion erreicht wird. Nach einer ärztlichen Anleitung ist es für Männer und/oder ihre Partnerin kein Problem, die Injektion selbst zu setzen. Wie alle Mittel gegen Erektionsstörungen ist sie nicht für alle Männer geeignet. Für Patienten mit speziellen Erkrankungen oder Medikationen kann sie unter Umständen nicht geeignet sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um mehr Informationen zu erhalten.

NEBENWIRKUNGEN: Die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen sind Schmerzen am Penis, Schwellungen und Hautverfärbungen an der Injektionsstelle, lang anhaltende und schmerzhafte Erektionen, weiche Knötchen am Penis sowie Vernarbung, Verkrümmung oder Abknicken des Gliedes. Bei Auftreten von Nebenwirkungen sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

TRANSURETHRALE THERAPIE

Mithilfe eines Einwegapplikators wird durch die Öffnung am Penisende ein kleines Kügelchen in die Harnröhre eingeführt. Anschließend wird das Medikament vom die Harnröhre umgebenden Gewebe aufgenommen. Dort erhöht es den Blutfluss in den Penis, wodurch es zu einer Erektion kommt. Wie alle Mittel gegen Erektionsstörungen ist auch diese Methode nicht für alle Männer geeignet. Patienten mit speziellen Erkrankungen oder Medikationen sollten auf andere Methoden zurückgreifen. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Arzt.

NEBENWIRKUNGEN: Die verbreitetsten Nebenwirkungen dieser Behandlungsmethode sind Schmerzen im Penis, in den Hoden, in den Beinen und am Damm sowie ein Hitzegefühl und Brennen in der Harnröhre. Bei falscher Anwendung kann es zu Blutungen in der Harnröhre kommen. Bei Auftreten von Nebenwirkungen sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

MECHANISCHE BEHANDLUNGSMETHODEN

In einigen Fällen wird der Arzt eine Vakuum-Erektionspumpe verschreiben. Sie besteht aus einem Kunststoffzylinder, der über den Penis geschoben wird. Anschließend wird Luft mit der aufgesetzten Penispumpe abgesaugt. Das dabei entstehende Vakuum befördert Blut in den Penis und bewirkt eine Erektion. Gehalten wird sie, indem das Blut durch einen Stauring, der an der Peniswurzel angebracht wird, festgehalten wird. Für Patienten, die an speziellen Erkrankungen leiden, ist die Vakuumpumpe evtl. nicht geeignet. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Arzt.

NEBENWIRKUNGEN: Nebenwirkungen können Blutergüsse, Schmerzen am Penis und ein Ausbleiben der Ejakulation sein. Bei Auftreten von Nebenwirkungen sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

PENISPROTHESE

Eine Behandlungsmöglichkeit, die zum Einsatz kommt, wenn alle anderen Methoden fehlgeschlagen sind, ist die Penisprothese.

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um eine in den Penis implantierte Schiene. Die Penisprothese gibt es in zwei Ausführungen:

Typ eins beinhaltet halbstarre Stäbe, die den Penis ständig aufrecht halten, jedoch bei Bedarf das Abbiegen des Penis ermöglichen. Der zweite Prothesentyp besteht aus einer in das Skrotum (Hodensack) implantierten hydraulischen Pumpe, die bei Aktivierung eine Versteifung des Glieds bewirkt.

Alles über das Arztgespräch finden Sie hier

Legaler und sicherer Weg zu Potenzmitteln

Die Erfindung der oralen Therapie hat die Behandlung von ED für Millionen von Männern verändert. Die negative Seite dieser Entdeckung liegt im Wachstum eines illegalen Marktes für gefälschte Medikamente. Der einzige Weg, eine originale und sichere legale Behandlung Ihrer Erektionsstörungen zu gewährleisten, ist das Gespräch mit Ihrem Arzt sowie ein entsprechendes Rezept. Ihr Arzt kennt Ihre Krankengeschichte und weiß, welche Medikamente Sie sonst noch einnehmen. Vielleicht ist eine orale Therapie nicht für Sie geeignet. Darüber hinaus könnten Sie sich mit der Einnahme eines illegal erworbenen Medikaments Schaden zufügen. Dass das Arztgespräch nicht leicht ist, wissen wir. Es ist aber der einzige Weg, wie das Problem ohne unnötige Risiken bewältigt werden kann.

Der einfache Weg

Wege zu einer erfolgreichen ED-Behandlung

AUCH EINE PSYCHOTHERAPIE KANN HELFEN

In einigen Fällen können psychische Faktoren oder Beziehungsprobleme Erektionsstörungen verursachen oder dazu beitragen. Wenn Ihr Arzt der Meinung ist, dass dies bei Ihnen der Fall ist, kann eine Sexual- oder Paartherapie beim Wiederherstellen von Intimität und Vertrauen sinnvoll sein.

  1. Geben Sie Ihrem behandelnden Arzt so viele Informationen wie möglich. Auf diese Weise erleichtern Sie ihm die Diagnose.
  2. Lesen Sie sorgfältig die Packungsbeilagen Ihrer Medikamente, und stellen Sie sicher, dass Sie sie korrekt anwenden.
  3. Lassen Sie sich Zeit, um sich an Ihre Therapie zu gewöhnen – setzen Sie sich nicht unter Druck, wenn Sie das Mittel zum ersten Mal einsetzen.